Eines der interessantesten Werke zur europäischen Geschichte ist Paul Kennedys „Aufstieg und Fall der großen Mächte.“

 

Kennedy beschreibt die politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen und die militärischen Auseinandersetzungen zwischen 1500 und dem Ende des 20. Jahrhunderts. Seine These ist, dass Macht und Stärke eines Staates im Wesentlichen von wirtschaftlichen Faktoren abhängen.

Denn je erfolgreicher die Wirtschaft eines Landes ist, umso mehr Geld steht ihm für Waffen und Forschung zur Verfügung, was direkt in militärischer Macht mündet.

 

Das geht so lange gut, bis sich Imperien überdehnen und dadurch ihre wirtschaftliche Basis untergraben, woraufhin aufstrebende Mächte versuchen, ihren Platz einzunehmen.

Kennedy belegt das anhand zahlreicher Beispiele wie etwa dem „Griff der Habsburger nach der Macht, 1519 – 1659“, dem immer wiederkehrenden Ringen zwischen Frankreich und dem britischen Empire oder dem Ersten und dem Zweiten Weltkrieg.

 

Ein wirklich empfehlenswertes Buch für jeden, der sich für Geschichte interessiert und mehr über die Hintergründe von Aufstieg und Fall der großen Mächte wissen will.