Während seines kurzen Lebens hat F. Chopin mehr als fünfzig Mazurken geschrieben. Die erste komponierte er als 15-jähriger Jüngling, die letzte im Krankenbett, schwer gezeichnet von seinem Leiden und unfähig, sie selbst noch am Klavier zu spielen.

 

Dazwischen steht ein unglaublicher Reichtum an verschiedensten Bedeutungen, die die „Mazur“, dieser polnische Spring- und Drehtanz, im Laufe ihres Lebens durchlaufen hat. Das beginnt bei den frühen Mazurken des noch in Warschau lebenden Chopin und geht über die sehnsüchtigen Mazurken des polnischen Emigranten bis hin zu seinen tief depressiven, kunstvollen Todestänzen seiner letzten Jahre.

 

Zumindest einmal im Leben sollte man hören, wie A. Rubinstein diese Tänze spielt oder erleben, welch filigrane, wie hinter dünnem Glas gewebten Träume A. B. Michelangeli daraus zaubert.

 

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