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Die Online-Plattform

Die Online-Plattform

Fast täglich kann man hören, dass es heute überall an Bildung mangelt. Kinder, die nicht mehr richtig lesen können, Jugendliche, die wegen mangelnder Fähigkeiten keine Lehrstelle finden oder Erwachsene, deren einziger Lebenssinn darin besteht, sich Abend für Abend durch 100 Kanäle zu zappen.

Fast scheint es so, als würden die Dinge, die den Kern unserer Gesellschaft und Kultur ausmachen (vor allem das Medium Buch und die Fähigkeit, sinnerfassend zu lesen) immer mehr aus unserem Leben verschwinden und gleichzeitig durch Belanglosigkeiten ersetzt werden.

Tragisch ist, dass damit auch das Wissen um unsere Vergangenheit schwindet, das Wissen um all die Kunstwerke, Gedanken und Errungenschaften, die die Essenz aus mehreren Jahrhunderten unserer Geschichte sind und die uns im Grunde zu den Menschen machen, die wir heute sind.

 

Das ist eine seltsame Entwicklung, denn heute hätten wir mehr Möglichkeiten als jemals zuvor, um das zu ändern. Einerseits haben wir mehr Freizeit und Muße als jede Generation vor uns, und andererseits besitzen wir mit dem Internet ein wunderbares Instrument, um alle Werke aus unserer Geschichte zu finden, uns damit zu beschäftigen und sie zu einem Teil unseres Lebens zu machen.

Aber leider verbringen wir den Großteil unserer Zeit mit sinnlosen Videos und belanglosen Plaudereien.

 

Mir scheint, dass es dafür vor allem zwei Gründe gibt.

Einerseits finden sich im Netz kaum Orte, an denen man sich in Ruhe und ohne die gewohnten Ablenkungen nur auf die Werke unserer Kultur konzentrieren kann.

Und andererseits fehlt es heute meist schon an einer grundlegenden Bildung. An einem Wissen um unsere Geschichte, um die großen Figuren und ihr Werk und um die Gedankengebäude, die dahinter standen.

Und darum wird fast jede Beschäftigung mit diesen Themen am Ende unbefriedigend bleiben.

 

 

Ich möchte jetzt etwas dagegen tun. Ich möchte einen Ort erschaffen, an dem man, unabhängig vom Rest des Netzes, an den Werken unserer Kultur wachsen kann.

Kein zweites Wikipedia, keine Online-Bibliothek oder Videoarchiv, wo man im Endeffekt wieder alleine dasteht, erschlagen von der Unmenge dessen, was es zu wissen gibt.

Sondern einen Ort, an dem man an die Hand genommen wird, um diese Welt kennenzulernen.

 

Das Projekt ist mittlerweile fertig geplant und wird in seiner ersten Version aus drei Teilen bestehen.

Auf einem Blog werden Autoren aus den verschiedensten Bereichen (Historiker, Musiker, Germanisten, …) Beiträge veröffentlichen, sowohl allgemein gehaltene Artikel (etwa die Geschichte der Revolutionen, der Wiener Klassik oder des Impressionismus) und Artikel, die mehr ins Detail gehen.

Das Ziel ist, dass sich Interessierte hier umfassend informieren können, um sich dann (mithilfe einiger Autoren) eine Art kultureller Grundbildung zu erarbeiten.

 

Der zweite Teil des Projektes besteht aus einer Plattform. Das heißt, dort werden Dozenten aus den verschiedensten Bereichen Online Kurse oder Podcasts zu ihren Spezialgebieten anbieten.

Die ersten Kurse sind schon in Planung. Es wird sich etwa ein Pianist direkt am Klavier mit den Werken Mozarts beschäftigen, einzelne Teile daraus vorspielen, sie erklären und über ihre Rolle im Gesamtwerk sprechen, genauso wie über die Hintergründe der Komposition oder ihrem geistesgeschichtlichen Hintergrund. Damit man am Ende das Stück in seiner Gesamtheit versteht, auch ohne musikalische Vorkenntnisse.

Als dritten Teil der Plattform wird es ein soziales Netzwerk geben, einen Ort, an dem sich Dozenten, Musiker, Schriftsteller, Historiker usw. direkt mit Besuchern und Interessierte vernetzen können, an einem unabhängigen Ort, an dem es nur um Bildung und Kultur geht.

 

Mir ist es persönlich ganz wichtig, auch junge Menschen und Kinder wieder für unsere Kultur zu begeistern.
Daher wird es auch einen eigenen Teil auf der Plattform geben (mit gesonderten Artikeln und Videos), der auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten ist.

Das Projekt ist mittlerweile fertig geplant, ich habe schon mit Programmierern und Webdesignern verhandelt und wir könnten im Grunde sofort starten. Was jetzt noch fehlt, ist einzig und allein die Finanzierung.

Dazu habe ich eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um wenigstens das Budget für eine einfache Grundform einzusammeln.

 

Und jetzt kommt ihr ins Spiel: Wenn euch das Projekt gefällt, wenn ihr glaubt, dass es sinnvoll ist und ihr ein Teil davon sein wollt, dann unterstützt doch meine Kampagne auf Startnext!

 

Hier gibt es den Link zur Kampagne: Der Leiermann – Startnext

 

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