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Gloriette Wien

Gloriette Wien

Mit dem Wort „Gloriette“ bezeichnet man ein Gebäude in einer Gartenanlage, das sich auf einem erhöhten Standort befindet. Die größte und zugleich bekannteste unter ihnen ist die Gloriette im Schlossgarten von Schönbrunn in Wien.

 

Erbaut wurde sie 1775 von Johann Ferdinand Hetzendorf von Hohenberg als „Ruhmestempel“, der „an den gerechten Krieg, der zum Frieden führte“ erinnern sollte. Gemeint waren damit die Wirren, die auf die Annexion Schlesiens durch Friedrich den Großen folgten.

Aus Sparsamkeit entschied Maria Theresia, dass man bereits benutze Materialien verwenden sollte. „Es befindet sich zu Neugebau eine alte Galerie von steinernen Säulen und Gesimsen, welche nichts nutzet, … solche von dort abbrechen zu lassen und nacher Schönbrunn bringen zu lassen“.

 

Später diente sie als Speise- und Festsaal sowie als Frühstückszimmer für Kaiser Franz Joseph I., der sie bis zu seinem Tod benutzte.

Von 1790 bis 1910 waren die drei mittleren Bögen der Gloriette verglast. Nach einigen Jahrzehnten als offenes Gebäude wurde im Zuge der Restaurierung in den 1990er Jahren wieder eine Verglasung im historischen Stil eingebaut.

 

Im April 1996 eröffnete schließlich das Café Gloriette seine Tore.

 

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