Johann Sebastian Bach ist – so meine ich – beinahe jedem ein Begriff. Deshalb beschränke ich mich hier an dieser Stelle auch nur auf wenige Fakten.

 

Johann Sebastian Bach wurde 1685 in Eisenach geboren.

Schon 1695 zieht er nach Ohrdruf, beide Elternteile waren verstorben und er lebt nun beim älteren Bruder. Johann Sebastian erlernt das Klavierspiel und geht zur Schule. 1700 finden wir ihn dann in Lüneburg, wo er im Auswahlchor der Michaelis-Schulkantorei singt.

 

1702 erhält Bach seine erste Anstellung in Weimar – wir wissen leider nicht genau, als was. Sehr kurz darauf wird er Organist in Arnstadt, die ersten größeren Kompositionen entstehen. Er nimmt einige Wochen frei und reist nach Lübeck, um dort Buxtehude zu hören. Nach seiner Rückkehr wird er ob der Urlaubsüberschreitung gerügt und auch, weil die Gemeinde in Arnstadt die erstaunlich ungewöhnlichen Klänge des jungen Organisten Bach nicht zu schätzen wusste. Daraufhin nimmt dieser die gerade frei gewordene Organistenstelle in Mühlhausen/Thüringen an. Vermutlich sechs seiner Kantaten entstehen dort. 1708 entscheidet er sich, ein Angebot aus Weimar anzunehmen, wo er erstmals länger bleiben wird. Er verdient recht gut und verfügt bereits über ein großes  Renommée als Orgelspieler und Komponist.

Seine erste Frau stirbt und er verheiratet sich erneut. Die Familie wächst – Carl Philipp Emanuel kommt z.B. 1714 zur Welt. Das Amt des Hofkapellmeisters in Köthen reizte Bach sehr, leider war eine einvernehmliche Trennung in Weimar nicht möglich, so dass er hier unter Arrest gesetzt wurde. 1717 dann doch in Köthen angekommen, wird sein Œuvre weltlicher. Es entstehen viele Konzerte und Suiten.

 

Schließlich übernimmt Bach 1723 mit knapp 38 Jahren die Thomaskantorenstelle in Leipzig, dort lebt er ab jetzt mit seiner großen Familie. Die Kinder werden erwachsen und dementsprechend geht auch Carl Philipp bald zum Studium nach Leipzig. Eigentlich sollte es Jura sein, aber die Musik ließ auch ihn nicht los.

Hier in Leipzig blieb Bach bis zu seinem Tode im Jahre 1750. Die Welt ist nicht mehr die Selbe.

 

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(A. W.)